4. Dezember 2025
Landwirschaftliches Projekt mit über 1.600 „Beneficiaries“ gestartet!
In dem 18-monatigen Projekt werden 300 Farmer*innen Haushalte trainiert und Frauen-Spargruppen mit 150 Mitgliedern bekommen einen „Revolving Fund“.
Geringes Haushaltseinkommen, zeitweise mangelhafte Ernährung, fehlendes Wasser und oft auch fehlendes Wissen über Anbaumethoden bleiben ein Problem in unserem Projektgebiet. Frauen und von Frauen geführte Haushalte sind stärker betroffen als Männer.
Mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung über das Programm BENGO/Engagement Global hat Sustainable Villages Foundation ein 18-monatiges Programm aufgesetzt. Lokaler Implementierungspartner ist Caritas Rwanda, mit denen wir schon länger zusammenarbeiten.


Bestandteile des Programmes sind:
- 300 Farmer*innen-Haushalte werden in verbesserten Anbautechniken, zum Thema Wasser und Hygiene und „Financial Literacy“ trainiert.
- Es werden insgesamt 300 Wassertanks bzw. Wasserreservoirs in den Haushalten gebaut.
- Es wird Modell-Farmer*innen geben.
- Wir bauen einen weiteren Kühlraum.
- Fünf Frauen-Spargruppen mit insgesamt 150 Mitgliedern bekommen einen „Revolving Fund“, den sie für Kreditvergaben an ihrer Mitglieder nutzen können. Zum Einsatz der Kredite und zur Beurteilung der Projekte durch das Management der Spargruppen gibt es begleitende Training.
Das Caritas Team besteht aus einer Projektleiterin, zwei Landwirtschafts-Expert*innen, zwei Sozialarbeiter*innen, die in Begleitung von unserem Projektmanager Landwirtschaft vor Ort das Projekt vorantreiben. Ein Buchhalter der Caritas begleitet das Projekt von Kigali aus.


Anfang Dezember 2025 fand der Kick-Off-Workshop in dem im April 2025 fertiggestellten landwirtschaftlichen Zentrum statt. Es wurden zudem intensive Gespräche mit den Verantwortlichen des Juru-Sektors geführt. Die Auswahl der ersten 100 teilnehmenden Farmer*innen-Haushalte sowie der ersten zwei Frauen-Spargruppen soll bis Mitte Januar 2026 abgeschlossen sein, so dass die Trainings in der zweiten Januarhälfte beginnen können.
Ziel des Projektes ist die Verbesserung von Einkommen, Ernährung und Lebensbedingungen im ländlichen Raum bei besonderer wirtschaftlicher Stärkung von Frauen.



